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Freiwillige Feuerwehr Bad Muskau

Feuerwehr Bad Muskau Stadt
Feuerwehr Köbeln

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Muskau besteht aus zwei Ortswehren, der Feuerwehr Stadt und der Feuerwehr Köbeln.

In der Feuerwehr Bad Muskau sind insgesamt 79 Kameradinnen und Kameraden aktiv.

In der Stadt-Wehr sind 32 Kameradinnen und Kameraden operativ tätig, in der Köbelner Wehr sind es 15 Kameradinnen und Kameraden.

In beiden Wehren versehen jeweils 16 Kameraden in den Alters- und Ehrenabteilungen ihren Dienst.

10 Schüler sind in der Jugendfeuerwehr der Stadt-Wehr aktiv.

Die Stadt-Wehr wurde am 20. Juli 1881 gegründet und verfügt über 4 Einsatzfahrzeuge (TLF 16/45, LF 16-TS8, RW1 und KdoW).

Die Köbelner-Wehr wurde am 25. Mai 1925 gegründet und verfügt über 1 Einsatzfahrzeug (TSF/ W-Z).

Stadtwehrleiter ist Kamerad Hauptbrandmeister Andreas Haertel, erreichbar über Telefon 035771/60423 oder

E-Mail feuerwehr-badmuskau(at)online.de

Aufnahmeantrag

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Projektinformationen

„Feuerwehrleute im sächsisch-polnischen Grenzgebiet mit einer innovativen Rettungs- und Löschausrüstung bedeuten Schutz für eine sich entwickelnde Wirtschaft undwirken dem Migrationsproblem der Bevölkerung entgegen“

 

13.10.2018 Übung „Katastrophe im Landverkehr“

 

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Muskau – Stadt führte gemeinsam mit den beteiligten Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Gablenz, Zary, Lubsko und Leknica sowie mit der staatlichen Kommandantur aus Gorzów Wielkopolski eine Übung mit dem Titel „Katastrophe im Landverkehr“ am 13.10.2018 auf dem Gelände des Lindenhofs und der alten Kita in Bad Muskau durch.

 

Die Übung wurde dabei in zwei Themenkomplexe unterteilt. Ziel dieser Übung war es,im ersten Komplex das Kennenlernen der jeweiligen Arbeitsabläufe und Techniken der polnischen und deutschen Projektpartner in der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen im sächsisch-polnischen Grenzgebiet. Hierbei sollen gemeinsame Techniken geübt werden, damit sich die Zusammenarbeit der Feuerwehrleute vertieft. Gleichzeitig waren weitere Institutionen (First-Responder-Gruppe aus Schleife und Sächsische Landespolizei) bei dieser Übung anwesend, welche in Realfällen auch beteiligt würden. Als Übungsgegenstand wurde dabei ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen samt eingeklemmten Personen simuliert. Entscheidend nach den Verletzungsgraden der beteiligten Kraftfahrzeugführer wurden die entsprechenden Rettungsvarianten geübt.

 

Des Weiteren war die Zielsetzung für den zweiten Themenkomplex das praktische Üben mit dem innovativen Löschmittel als Grundlage zur Steigerung des Niveaus für die weiteren Schulungen und Übungen im Rahmen des Projektes. Hierbei wurde die Brandfolge nach einem Verkehrsunfall an einem Kraftfahrzeugwagen simuliert. Hierbei ist die Brandfolge schnell und unverzüglich als erste Gefahr für die in den Kraftfahrzeugen beteiligten Fahrzeugführern zu bekämpfen, ehe diese anschließend patientengerecht aus den Kraftfahrzeugen gerettet werden können.

 

Zusammenfassend konnten die Teilnehmer einschätzen, dass man sich von den jeweiligen Arbeitsweisen ein Bild verschaffen konnte. Nach Einweisung in die Aufgaben entsprechend der Sezanriobeschreibung wurden diese zügig und diszipliniert abgearbeitet. Die Arbeitsweisen wurden im Verlauf der Übung angeglichen, so dass dabei eine gemeinsam gute Qualität erreicht wurde. Die Teilnehmer sammelten ihre ersten Erfahrungen mit dem innovativen Löschmittel (Druckluftschaum) und werden in nächsten gemeinsamen Übungen diese Erfahrungen noch vertiefen, um am Ende des Projektzeitraumes gänzlich gut geschult den Umgang zu beherrschen.  

 

 

 

 


26.01.2019 Schulung „Innovative Löschmittel samt Zusatzgeräte zur Brandlokalisierung und deren präzise und umweltfreundliche Anwendung“

Im Rahmen des Interreg-Projektes fand am 26.01.2019 mit den Projektpartnern aus Zary, Lubsko, Leknica, Gablenz und Bad Muskau sowie mit dem Leadpartner der staatlichen Feuerwehrkommandatur aus Gorzow Wielkopolski eine gemeinsame Schulung statt. Zielsetzung dieser Schulung mit dem Titel „Innovative Löschmittel samt Zusatzgeräte zur Brandlokalisierung und deren präzisen und umweltfreundliche Anwendung“ war das Anlernen fundierter theoretischer Kenntnisse über das innovative Löschmittel (Druckluftschaum).

Hierbei galt es, die bereits erworbenen praktischen Fähigkeiten aus den vergangenen Übungen mit den theoretischen Grundlagen zu verbinden. Die Grundlagen, bestehend auf dem Aufbau der Anlage, der Funktionweise, den Anwendungsgebieten und – möglichkeiten, sollen den Teilnehmern helfen, ihre Wissensstände zu dieser Innovation weiter zu vertiefen. Auch das Gegenüberstellen der üblichen Schaumtechniken mit den Druckluftschaumtechniken soll zur Steigerung des Ausbildungsniveaus für die Teilnehmer beitragen.

Basierend auf den Zielvorstellungen an diese Schulung wurden zuerst der Aufbau der Druckluftschaumanlage und die Funktionweisen erläutert. Danach erfolgte die Gegenüberstellung des bei der Druckluftschaumanlage verwendeten Schaums mit dem herkömmlichen Schaum. Dies erfolgte mittels eines Schaumtests, bei diesem sich je ein Kamerad der polnischen und deutschen Partner probieren konnte, wie dieser an einem Holzbrett haften bleibt bzw. in den festen Körper eindringt. Die Teilnehmer der Schulung beteiligten sich neben dem Schaumtest auch weiterhin aktiv, in dem ihnen viele Fragen konstruktiv beantwortet wurden.

Auch die Thematik der Anwendungsgebiete und das taktische Vorgehen wurden für die anwendbaren Bereiche bei Bränden der Brandklasse A und B umfassend beleuchtet.

Speziell wird bei Verwendung des Druckluftschaums die Brandtemperatur um das siebenfache gegenüber herkömmlicher Löschmaßnahmen heruntergekühlt. Mit einem präzisen Vorgehen spart man somit Zeit und viel Löschwasser.

Die Teilnehmer nahmen die Inhalte der Schulung durchweg positiv auf. Ihre Fragen wurden durch die aktive Mitarbeit umfassend beantwortet. Das Einsetzen einer Druckluftschaumanlage als innovatives Löschmittel bringt auf vielen Gebieten einen Vorteil und führt dazu, die Brandvekämpfung schneller und effektiver durchzuführen. So verschwendet man weniger Ressourcen (Kräfte, Schaum, Löschwasser) und kann umweltfreundlicher agieren.




 

 

13.04.2019 Übung „Umpumpen und Transport von Wasser beim Brand eines Waldkomplexes“

 

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Muskau – Stadt führte gemeinsam mit den beteiligten Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Gablenz, Zary, Lubsko und Leknica sowie mit der staatlichen Kommandantur aus Gorzów Wielkopolski eine Übung mit dem Titel „Katastrophe im Landverkehr“ am 13.04.2019 im Stadtwald, am verlängerten Amselweg, in Bad Muskau durch.

 

Ziel dieser nunmehr fünften Übung galt es gemeinsam mit allen Projektpartnern ein Bodenfeuer in einem großen Waldgebiet zu löschen und die Ausbreitung des Brandes auf umliegende Waldgebiete zu verhindern. Dabei sollte das innovative Löschmittel zielorientiert eingesetzt werden. Auch wurden hierbei die Anforderungen an die beteiligten Kräfte und Mittel aller Projektpartner aus den bereits absolvierten Übungen erhöht, so dass diese mit wenigen Detailangaben der Einsatzleitung ihre Aufgaben abarbeiten sollten. Um die Kommunikation aller beteiligten Feuerwehren der Projektpartner zu verbessern, erfolgte die direkte Bildung einer deutsch-polnischen Einsatzleitung zusammen mit  Fühungsunter-stützungsgruppe Nord des Landkreises Görlitz. Auch wurde ein gemeinsamer Abschnitt mit deutschen und polnischen Teilnehmer gebildet, welche die Aufgaben gemeinsam meisterten. 

 

Mit Auslösung des Einsatzalarms um 10:04 Uhr erfolgte die Einsatzanfahrt im Konvoi vom Parkplatz Eiland 2 zum betroffenen Einsatzort im nord-östlichen Stadtwald. Der Einsatzleiter erkundete die Lage und schickte die ersten Kräfte und Mittel, in zwei Abschnitten eingeteilt, zum Löschen des Bodenfeuers und zum Schützen nahegelegener Schonungen unverzüglich in das betreffende Waldgebiet.

Da keine ausreichende Löschwasserentnahmestelle im Wald oder unmittelbar am Wald vorhanden war, erfolgte die Nachalarmierung des Waldbrandzuges. Hierbei wurde das benötigte Löschwasser mittels mehrerer Tanklöschfahrzeuge zu den zwei Abschnitten in den Wald gebracht. Eine stabile Löschwasserentnahmestelle wurde am Kulturhaus Lindenhof hergerichtet, wo die Tanklöschfahrzeuge mit Löschwasser gefüllt werden konnten.

 

Die Aufgaben wurde dabei diszipliniert und erfolgreich abgearbeitet. Das Einbinden des Waldbrandzuges, als Einheit des Katastrophenschutzes in die Übung, war ebenfalls ein wichtiger Baustein, um im Ernstfall ein solches Szenario schnell zu beherrschen. Kameraden, welche zum ersten Mal bei einer Übung im Projektzeitraum teilgenommen haben, waren von dem Einsatz des innovativen Löschmittels sehr angetan. Auch der Einsatz dieses Löschmittels bei einem möglichen Waldbrand wird bei den beteiligten Führungskräften als sehr hilfreich angesehen.

Text/Bilder: Dirk Enax

 

 

 

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