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Freitag, 3. September 2010

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Publikationen

Bernd-Ingo Friedrich: Johann Andreas Tamm. 1767-1795. Ein Außenseiter der Aufklärung. Hofmeister des Grafen von Pückler. Lehrer des Dichters und Komponisten Leopold Schefer. Biographie und Dokumente (Briefe, gedruckte und sämtliche nachgelassenen Schriften).

Cottbus: Regia Verlag 2007. 68 Seiten, Broschur. 10 €

Johann Andreas Tamm lebte nur kurze Zeit, doch er hinterließ Spuren, die bis in die Gegenwart hineinreichen. Er verfasste eine vielzitierte, vehemente Schrift gegen die Leibeigenschaft in der Oberlausitz. Sein Anteil an der Bildung und Erziehung des Muskauer Dichters und Komponisten Leopold Schefer sowie des Gartenkünstlers und Schriftstellers Fürst Hermann von Pückler-Muskau, „zweier Menschen, deren glückliche Anlagen er so ausbildete, daß sie sich zu Männern mit Charakter und Verstand weiterbilden und Überdurchschnittliches leisten konnten, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.“ Diese erste Monographie widmet sich umfassend seiner Biographie und bringt im Anhang Tamms sämtliche hinterlassenen Schriften. „Die Biographie Andreas Tamms wurde veröffentlicht in: Lětopis. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur 53 (2006) 1, S. 18–34. Da der Dokumentenanhang dort nicht abgedruckt werden konnte, wird er auf diesem Wege allen Interessierten zugänglich gemacht.“ (Anmerkung der Redaktion Lětopis.)


Ansichten aus dem Muskauer Park

Nachdruck von acht ausgewählten Ansichten aus einem altkolorierten Album, das um 1870 bei M. Ahner, Muskau erschien.
Das Original enthält eine Widmung an Prinz Friedrich der Niederlande, Standesherr zu Muskau von 1846 bis 1881.
Es stammt aus dem Nachlass von Marie Fürstin zu Wied, der Tochter des Prinzen. Der Nachlass wurde 1967 auf Schloss Monrepos bei Neuwied versteigert.

Erschienen 2003, Postkartenformat, ISBN: 3-9809079-0-2, Preis: 6,00 €


Bernd-Ingo Friedrich: Leopold Schefer. Dichter und Komponist. 1784-1862. Görlitz: Neisse Verlag 2005. 16 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 18 Abb. im Text, Broschur. 6 €.

Das Heft enthält eine kurze Einführung in Leopold Schefers Leben, sein Werk und dessen Rezeption bis in die Gegenwart. Es basiert auf nochmaliger gründlicher Recherche aller biographisch relevanten Fakten und vermeidet so die in der Schefer-Literatur der Vergangenheit aufgehäuften Fehler.


Später Abend mit goldenem Rand. Die besten Seiten von Leopold Schefer. Ausgewählt und mit Anmerkungen versehen von Bernd-Ingo Friedrich. Herausgegeben vom Freundeskreis „Historica“ Bad Muskau. Beiträge zur Stadt- und Parkgeschichte Nr. 23. Bad Muskau: Verlag Quint.Media 2006. 64 Seiten, 1 Farbabb. Umschlag, 24 Abb. im Text, Broschur. 7 €.

Die Auswahl stellt Leopold Schefers Prosa in Ausschnitten und mit einer kurzen Novelle vor. Sie ergänzt die Biographie von Bernd-Ingo Friedrich (Görlitz, Neisse Verlag 2005) und ermöglicht ein erstes Kennenlernen des Novellisten Schefer. Eine Lektüre der Novellen Schefers kann und will sie jedoch nicht überflüssig machen.


Die Osternacht. Novelle von Leopold Schefer. Illustriert von Gerd Hallaschk. Herausgegeben von Bernd-Ingo Friedrich. Cottbus: Regia Verlag 2007. 84 Seiten, Broschur. 10,00 €.

Der Muskauer Dichter und Komponist Leopold Schefer (1784-1862), Jugendfreund und Generalinspektor Hermann von Pücklers, ließ sich nach einer mehrjährigen Weltreise in Muskau nieder und widmete sich ausschließlich seiner Schriftstellerei. Er gehörte im Biedermeier zu den vielgelesenen Autoren, die ihre Gedichte und Novellen in zahlreichen Almanachen und Taschenbüchern veröffentlichten und vom Ertrag ihrer Werke leben konnten. Seinerzeit wurde er mit den Großen der deutschen Literatur verglichen; nach seinem Tode wurde es um ihn still. Seine Zeitgenossen schätzten ihn als integre Persönlichkeit und als einen Schriftsteller, der sich in seinen Werken sozial engagierte. Zu seinen schönsten Novellen gehört Die Osternacht. Interessant ist sie heute noch auch aufgrund ihrer vielen Bezüge zur regionalen Geschichte. Schefer kannte die Verhältnisse in der Muskauer Standesherrschaft wie kein zweiter, am Hofe ebenso wie auf dem Lande. Aus dieser Kenntnis heraus gestaltete er eine eindrucksvolle Novelle mit dem Schicksal einer einfachen Familie nach einer Hochwasserkatastrophe, deren Handlung zwar von Schefer aus naheliegenden Gründen in das Gebiet von Rheinland-Pfalz verlegt wurde, der aber Beobachtungen zugrunde liegen, die Schefer während des Neiße-Hochwassers 1804 machte. In dem sachkundig verfassten Nachwort des Herausgebers, des Muskauer Leopold-Schefer-Forschers Bernd-Ingo Friedrich, werden die historischen Hintergründe der Novelle und ihre Bezüge zur Geschichte der Lausitz, speziell der Herrschaft Muskau aufgezeigt. Zusammen mit der Novelle vermittelt es einen interessanten Einblick in die Welt hinter den strahlenden Kulissen der vielfach umgedeuteten Geschichte der Standesherrschaft Muskau. Illustriert wurde die Novelle von dem bekannten Lausitzer Maler und Graphiker Gerd Hallaschk.


Ernst-Jürgen Dreyer/ Bernd-Ingo Friedrich: „Mit Begeisterung und nicht für Geld geschrieben“. Das musikalische Werk des Dichters Leopold Schefer. Görlitz: Verlag Gunter Oettel 2006. 208 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 2 Abb. Vorsatz, 21 Abb. im Text, Hardcover 30 €. Vorzugsausgabe mit einer Radierung der Graphikerin Maja Nagel 60 €.

Das Handbuch widmet sich der in der Sozio-Biographie Zu allem fähig von Bettina und Lars Clausen (Frankfurt a. M. 1985) nicht erfaßten zweiten Lebenshälfte Schefers und fügt der Leopold-Schefer-Bibliographie. von Bettina Clausen  (ebenfalls Ff. a. M. 1985) das musikalische Werk Schefers hinzu. Es enthält eine Einführung, einen musiktheoretischen Teil mit zahlreichen Notenbeispielen, das Werkverzeichnis und ausführliche Register. Zwei Anhänge stellen Ausschnitte aus Schefers Musik- und Prosaschaffen vor. Das Buch wendet sich zwar in erster Linie an Musiker, kann aber durchaus auch von interessierten Laien mit Gewinn gelesen werden.


Tagebuch einer großen Liebe. 22 Lieder von Leopold Schefer. Limitierte Jubiläumsausgabe zum 222. Geburtstag von Leopold Schefer. Herausgegeben vom „Freundeskreis Lausitzer Musiksommer“ Bautzen. KONSONANZ Musikagentur Bautzen 2006. CD mit booklet (mit einer Einführung von Ernst-Jürgen Dreyer und sämtlichen Liedtexten); 16 Seiten, 2 Farbabb. Umschlag, 4 Abb. im Text). 12 €.

Die CD bringt erstmals 17 Lieder aus Leopold Schefer’s Gesänge zu dem Pianoforte, Musik vom Dichter, herausgegeben vom Grafen von Pückler-Muskau (Leipzig, Breitkopf und Härtel 1813) und weitere 5 Lieder aus dem musikalischen Nachlaß Schefers (Goethe-und Schiller-Archiv Weimar) auf CD zu Gehör. Die bis 1995 völlig unbekannten Lieder sind von hoher Qualität und Eigenständigkeit und können sich neben denen Schuberts und Schumanns behaupten; von einigen der besten heißt es in der Zeitschrift Musikforschung (2005) „daß selbst Kenner nicht zu sagen wüßten, weshalb sie nicht von Schubert stammen könnten.“ (Peter Gülke, Basel)


Wolfgang Koschke: Raseneisenerz und Eisenhüttenindustrie in der nördlichen Oberlausitz.

Hrsg. Freundeskreis Stadt- und Parkmuseum Bad Muskau e.V. Beiträge zur Stadt- und Parkgeschichte Nr. 18. Bad Muskau: Quint.Media 2002. 40 Seiten mit zahlr. Abb., Karten und schemat. Darstellungen, Broschur. 4,80 €

Die Broschüre bietet eine umfassende Darstellung eines Industriezweiges, der lange Zeit – nicht nur – in der Muskauer Heide von großer Wichtigkeit war und berücksichtigt dabei auch einige Nebengewerke wie die Wasserkraftnutzung und Köhlerei. Sie reicht von Entstehung, Gewinnung, Verhüttung und Verarbeitung des Erzes über die Verarbeitung des Eisens bis hin zum Niedergang des Gewerbes in jüngerer Zeit.


Ansichten aus dem Park zu Muskau. Sr Königl. Hoheit dem Prinzen Friedrich der Niederlande ehrfurchtsvoll gewidmet von dem Verleger. Verlag v. M. Ahner in Muskau/ Oberlausitz (um 1870). Nachdruck von acht ausgewählten Motiven. Hrsg. Freundeskreis Stadt- und Parkmuseum Bad Muskau e.V. Beiträge zur Stadt- und Parkgeschichte Nr. 19. Bad Muskau: Verlag Quint 2003. 10 farbige Postkarten in Kartonschuber. 6,00 €

Der Freundeskreis Stadt- und Parkmuseum Bad Muskau e.V. erwarb das seltene Album im März 2003 für den Sammlungsbestand des Museums. Es stammt aus dem Nachlaß von Marie Fürstin zu Wied, der 1967 auf Schloß Monrepos bei Neuwied versteigert wurde. Die 18 altgouachierten Parkansichten, erschienen um 1870 im Verlag von M. Ahner in Muskau, wurden gedruckt in der Lithographischen Anstalt von F.W. Preller zu Dresden. Der auf 1.000 Exemplare limitierte Nachdruck im Postkartenformat enthält acht ausgewählte Ansichten aus dem Originalalbum: Schloß (2)/ Blauer Garten/ Eichsee-Wasserfall/ Hermannseiche/ Badepark/ Englisches Haus/ Jagdschloß.


Fürst-Pückler-Region um Bad Muskau. Historische Spurensuche. Mit Beiträgen von Regina Barufke, Brigitte Haraszin, Ellen Kollewe, Wolfgang Koschke, Hubert Krause. Hrsg. Freundeskreis Stadt- und Parkmuseum Bad Muskau e.V. Beiträge zur Stadt- und Parkgeschichte Nr. 20. mit Plan des Fürst-Pückler-Parkes Bad Muskau. Bad Muskau: Verlag Quint Muskau 2004. 72 Seiten, Querformat mit zahlr. Farbabb. und eingelegtem Faltplan, Broschur. 8,50 €

Die attraktive Broschüre ist ein schönes Souvenir und der ideale Begleiter für den Besucher Bad Muskaus und seiner Umgebung. Sie enthält sachkundige Beiträge zu folgenden Themen: Fürst-Pückler-Region/ Niederschlesischer Oberlausitzkreis/ Muskauer Faltenbogen/ Muskauer Heide/ Fürst-Pückler-Park/ Bauwerke im Park/ Kurwesen/ Kromlauer Park/ Sorben und Wenden/ Pharma-Rohstoffgewinnung/ Braunkohle/ Raseneisenerz und Eisenhütten/ Muskauer Steinzeug/ Glasherstellung und –veredlung/ Waldeisenbahn Muskau.


Fürst-Pückler-Park Bad Muskau – ein europäischer Landschaftspark./ Park księcia Pücklera Bad Muskau – europejski park krajobrazowy.

Dass./ Fürst-Pückler-Park Bad Muskau – a European landscape park.

Zweisprachiges Faltblatt. Hrsg. Freundeskreis Historica Bad Muskau e.V. Beiträge zur Stadt- und Parkgeschichte Nr. 21. Bautzen: Druck- und Verlagshaus 2004. 1 Blatt = 12 Seiten, 10 Farbabb. 1,00 €.

Das preiswerte Faltblatt mit neun Farbabbildungen und einem Übersichtsplan des Parks und der Stadt Bad Muskau bietet Information und Orientierung und auf kleinstem Raum. Eine übersichtliche Chronologie vermittelt erste, unentbehrliche Fakten zur Entstehung und Erhaltung des Parks; der Parkplan mit eingezeichneten Sichtachsen ermöglicht seine genußreiche Erkundung.


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Wir begrüßen wir Sie in unserem neuen Kur- und Wellness-Hotel Parkhotel Fürst Pückler.







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